Bildung und Betreuung - Familien und Kinder im Mittelpunkt

Kommunalpolitik

Mehr Geld für Bildung und Betreuung steht im Haushalt 2007 der Stadt Reutlingen bereit als zuvor. Das Ziel ist klar: Kinder, Familien und Bildung sollen noch mehr gefördert werden. Die gute Bildung unserer Kinder ist der Grundstein für das Wohlergehen der Menschen in der Stadt. Die Kinderbetreuung muss ausgebaut werden, weil die Berufstätigkeit der Eltern und die Sorge um die Kinder keine Gegensätze sind. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird durch geeignete Betreuungsangebote ermöglicht. Dieses Ziel verfolgt die SPD seit Jahren. Der Gemeinderat hat so beschlossen. Unter Oberbürgermeisterin Barbara Bosch wird es in die Tat umgesetzt.

An allen Schulen wird die Betreuung ausgebaut. Mit Mitteln aus dem Bundesprogramm "Investition, Zukunft, Bildung, Betreuung" (IZBB), das noch aus der SPD-geführten Regierungszeit stammt, entstehen Schulmensen, Räume für die Nachmittags- und Hausaufgabenbetreuung und ergänzende Einrichtungen wie Spielplätze. Mit 16 Projekten ist Reutlingen führend in ganz Baden-Württemberg.

Im Reutlinger Nordwesten sind alle Schulen dabei: Albert-Einstein-Gymnasium, Gerhart-Hauptmann-Grund- und Hauptschule, Römerschanz-Grundschule, Hermann-Hesse-Real-schule und Erich-Käst-ner-Sprachheilschule. Das Projekt an der Hermann-Kurz-Schule kam nicht mehr zum Zug, da die Bundesmittel ausgeschöpft waren. Jetzt besteht Hoffnung, dass die Betreuungsräume und die Mensa mit Landesmitteln entstehen. Dies wird die Stadt aber mehr kosten. Beim IZBB-Programm wurden 90 % der Kosten gefördert. Das Land fördert nur 33 % mit dem Programm "Chancen durch Bildung - Investitionsoffensive Ganztagesschule".

Die Ausgestaltung der Betreuung liegt in den Händen der Fördervereine in Zusammenarbeit mit den Schulleitungen. Die Stadt unterstützt dies finanziell und mit Beratung und Serviceleistungen. Dies ist eine große Herausforderung für die Eltern. Die SPD wird darauf achten, dass das Bürgerengagement zu keiner Überforderung führt. Wir fordern vom Land, dass es die Stadt dabei besser finanziell unterstützt.

Auch die Betreuung im Vorschulalter wird verbessert. Die Betreuung der 3 bis 6,5-jährigen Kinder wird bis 2008 auf 114 % Gesamtversorgungsgrad ausgebaut.

Auch die Kinderbetreuung im Vorschulalter wird ausgebaut. Im Gebiet Römerschanze / Voller Brunnen wird bis 2011 ein 3-gruppiges Kinderhaus projektiert. Dabei sollen insbesondere Ganztagesplätze und Kleinkindplätze entstehen. 2008 sollen 16 % Tagesbetreuungsplätze zur Verfügung stehen. Ziel ist eine Versorgung mit 20 % Plätzen in der Ganztagesbetreuung. Wenn Kindergartenplätze frei werden, sollen daraus Plätze für Kleinkinder werden.

Die Förderung der Reutlinger Kleinkindgruppen (unter 1 bis 3 Jahre) wird verbessert und die Betreuungsstunden werden ausgebaut. Die von Elternvereinen getragenen Gruppen erhalten eine Koordinierungskraft und die Mittel der Stadt steigen, während das Land seine Mittel umverteilt und kürzt. Die SPD fordert vom Land mehr Unterstützung für die Kleinkindbetreuung. Die Angebote müssen den Bedürfnissen der Familien entsprechen.

Reutlingen wird zur kinderfreundlichen Stadt. Dazu muss das Land seinen finanziellen Beitrag erhöhen. Die Betreuung der Schulkinder ist Landesaufgabe. Dafür setzt sich unser Landtagsabgeordneter Rudolf Hausmann ein. Der Ausbau der Betreuung soll allen Kindern die gleichen Chancen eröffnen. Das Fortkommen unserer Kinder darf nicht von ihrer sozialen Herkunft abhängen. Gute Bildung und Betreuung sichert unsere Zukunft.