Neues aus dem Landtag

Landtagsfraktion

Rudolf Haussmann, unser Abgeorndeter im Landtag berichtet über seine Arbeit.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Im März 2006 bin ich zum dritten Mal zum Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg gewählt worden. Für dieses Vertrauen bedanke ich mich auch an dieser Stelle bei allen meinen Wählerinnen und Wählern.

Seit der letzten Wahl bin ich Mitglied im Sozialausschuss und im Wirtschaftsausschuss. Ich bin Arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischer Sprecher meiner Fraktion, aber auch für Entwicklungshilfe, Ausbildung im dualen System und Arbeitsschutz zuständig.

Zu Jahresbeginn wurde im Landtag das Thema Ladenschluss diskutiert. Anfang Februar habe ich zur letzten Lesung des Gesetzesentwurfs der Regierung gesprochen. CDU und FDP haben beschlossen, die Ladenschlusszeiten komplett zu öffnen. Wir sagen, dass die Öffnung bis 20.00 Uhr genügt. Denken Sie nur an die Beschäftigten, die Familie, Verein oder anderes unter einen Hut bringen sollen. Denken Sie an die vielen Einzelhändler, auch in unserem Stadtgebiet, die es sich gar nicht leisten können, so lange auf zu machen!

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir in der Bildungspolitik deutlich besser werden müssen. Wir leben in einem Hochlohnland. Damit wir uns auch weiterhin unseren erarbeiteten Lebensstandard erhalten oder ausbauen können, brauchen wir in Zukunft die besten Produkte und Dienstleistungen. Die gibt es aber nur, wenn die Menschen in Baden-Württemberg optimal ausgebildet sind. Es kann nicht angehen, dass ein Kind aus einer Akademikerfamilie vier mal höhere Chancen hat als ein Kind aus einer Facharbeiterfamilie. Bildung darf nicht vom Geldbeutel oder von der Herkunft abhängen. Alle Talente müssen gefördert werden. Deswegen: Wir brauchen eine bessere Kinderbetreuung, die Kinder müssen länger in der Schule zusammen bleiben, langfristig brauchen wir kostenlose Kindergärten. So sichern und gestalten wir unsere Zukunft!

Gleichzeitig dürfen wir nicht die vergessen, denen es nicht so gut geht. "Keiner darf verloren gehen!", unter diesem Motto veranstalte ich derzeit eine Diskussionsreihe mit Vertretern aus Handwerk, Industrie, Gewerkschaft, Kirche, Beschäftigungsgesellschaften und Schulen. Es geht um die Schaffung von Ausbildungsplätzen und um die Bekämpfung der viel zu hohen Jugendarbeitslosigkeit. Wir wollen in unserer Region, dass alle Jugendliche ihre Chance erhalten. Da gibt es noch einiges zu tun.

In diesem Sinne versuche ich die Interessen der Menschen in meinem Wahlkreis zu vertreten. Ich freue mich auch in Zukunft über Anregungen, Ideen, aber auch die Kritik, welche hilft, die eigene Arbeit zu verbessern.

Herzlich

Ihr

Rudolf Hausmann Rudolf Hausmann

P.S.: Übrigens bin ich überzeugter Nord-Westler - auch nach meinem Umzug bin ich der Römerschanze treu geblieben.